Salar de Uyuni – Part 3

Die zweite Nacht war noch kuerzer als die davor! War aber auch gar nicht schlimm, weil es einfach so unglaublich kalt war. Mit Hilfe von Taschenlampen haben wir uns fertiggemacht und versucht, all unsere Sachen im Dunkeln zusammenzusuchen. Da unser Jeep leider auch keine Heizung hatte, war es auch im Auto superkalt. Zuerst haben wir uns auf den Weg gemacht zu einer Reihe von Geysieren, die aus dem Boden schiessen. Einer der Geysiere steigt bis zu einer Hoehe von 80m hoch. Da es dort aber leider auch so kalt war, sind wir nur ganz kurz aus dem Auto gesprungen, um ein paar Fotos zu machen und dann ging es schon weiter. Der naechste Stop war eine heisse Quelle, in der wir baden konnten. Da wir aber weder Bikinis dabei hatten, noch uns getraut haetten, uns bei der Kaelte umzuziehen, haben wir auch dort nur ein paar schnelle Fotos gemacht und sind schon weitergefahren. Die letzte Attraktion auf unserer Reise war die Laguna Verde. Leider hat sie sich uns nicht von ihrer besten Seite gezeigt. Normalerweise leuchtet sie tuerkis-gruen und sieht atemberaubend aus! Miguel hat uns erklaert, dass es dafuer haette windig sein muessen, weil nur so einige Mineralien aus der Lagune abgetragen warden, so dass die tuerkise Farbe zum Vorschein kommen kann. Nach der Laguna Verde haben Andrea und ich das Auto gewechselt, weil der Rest unserer Reisegruppe weiter nach Chile gereist ist. In unserem “neuen” Auto sassen wir nun mit einem Paerchen aus Israel und einem Alleinreisenden aus Argentinien. Der Rest des Tages bestand nun nur noch darin, zurueck nach Uyuni zu fahren. Doch ein Highlight gab es auf unserer Reise noch: Auf einer verlassenen Strasse ist ein kleines Lama vor uns hergelaufen, was uns total gefreut hat. Ploetzlich ist das Lama jedoch ruckartig abgebogen und wollte zurueck zu seiner Herde, die sich auf einer Weide aufgehalten haben. Das kleine Lama hat aber leider uebersehen, dass die Weide mit Draht eingezaeunt war, und hat sich darin verfangen. Wir waren total erschrocken und haben unseren Fahrer gebeten, schnell anzuhalten – wir mussten dem Lama helfen! Zum Glueck hatte das israelische Paerchen ein Taschenmesser dabei, so dass das Lama befreit werden konnte! Wir wissen nicht, was passiert waere, wenn wir nicht haetten helfen koennen, da sich der Draht komplett um den Hals des Lamas gewickelt hatte! Also Daumen hoch fuer die gut vorbereiteten israelischen Reisenden! Der Rest der Reise war sehr unspektakulaer. Auch in Uyuni haben wir nichts Besonderes mehr unternommen, wir mussten 2 Stunden auf unseren Bus warten, der uns dann wieder nach La Paz gebracht hat!

The second night was even shorter than the first one! But that didn’t bother us very much since it was just too cold to keep sleeping. With the help of flashlights we got ready and tried to gather all our things in the dark. Since our jeep didn’t have heating either, it was also very cold in the car. Our first stop was at a number of geysers – one of them went 80m up into the air. But it was just too cold to spend much time there. We jumped out of the car, took some pictures and jumped back into the car again. The next stop was at a hot spring where we were able to bathe. But since we didn’t bring bathing suits or could imagine ourselves getting changed in the cold, we again just took some pictures and left again. The biggest attraction of this day was the Laguna Verde. Unfortunately it wasn’t as impressive as you can see it on pictures. Normally it shines in a bright turquoise-green color and is just breathtaking. Due to the fact that there was barely no wind that day, Miguel explained to us that minerals are stuck in the Laguna – these minerals have to be gone in order for the Laguna to shine turquoise-green. After the stop at the Laguna Verde Andrea and I had to switch cars since the rest of our travel group was continuing their journey to Chile. Our new travel companions were a couple from Israel and a lonesome traveler from Argentina. The rest of the day consisted of driving back to Uyuni. But one little highlight still happened on our way: While we were driving through the desert there was this little lama running ahead of us which we thought was really cool! Suddenly the lama made a turn because it wanted to go back to his herd which was spending the day on a small meadow. The little lama didn’t recognize that the meadow was paled by a wire fence – so it got caught in there! We were totally shocked and asked our driver to please stop. We just had to help that lama! Luckily the Israelian couple was carrying a swiss knife with them with which they were able to free the lama. We don’t know what would have happened if it hadn’t been for the swiss knife since the wire was all around the lama`s throat. So a big shout out to the well prepared Israelian travelers! The rest of the journey was not spectacular at all. In Uyuni we didn’t do anything either, we had to wait two hours for our bus to take us back to La Paz!

Geysers!

Geysers!

IMG_8131

IMG_8133

Bathing in the hot springs.

Bathing in the hot springs.

Driving through the deserts of Bolivia.

Driving through the deserts of Bolivia.

La Laguna Verde

La Laguna Verde

IMG_8146

IMG_8147

2 thoughts on “Salar de Uyuni – Part 3

  1. Liebe Nena,
    mittlerweile bist du ja schon ganz schön lange da – und hast super viele Sachen erlebt! Viele tolle Sachen bei nicht immer komfortablen Umständen. Das macht aber die Eindrücke – besonders im Nachhinein – noch viel spannender!
    Genieße die schönen Dinge und nimm auch die unkomfortablen Eindrücke von deiner Reise mit.
    Wir freuen uns, noch mehr von dir zu hören!
    Liebe Grüße
    Die Essener

  2. Liebe Katharina,
    ein toller Erlebnisbericht, wie immer. :-))) Schade, dass ihr in der heissen Quelle nicht baden konntet, hätte nach der ganzen Kälte sicher gut getan.
    Weiterhin eine spannende Zeit!!!
    Liebe Grüße Monika

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *