Sucre: 23.04.-25.04.14

Auf in die Hauptstadt von Bolivien oder auch in die Ciudad Blanca (die weiße Stadt – alle Gebäude in Sucre erstrahlen in einem perfekten weiß, was diesen Beinamen begründet)! Wie im letzten Beitrag schon kurz angerissen, habe ich mich auf den Weg nach Sucre gemacht, die konstitutionelle Hauptstadt von Bolivien. Es ging für mich mit einem Bus am Dienstagabend von La Paz mit einer 13-stündigen Fahrt nach Sucre, wo ich am MITTWOCH morgens angekommen bin. Im Bus hatte ich einen Spanier kennengelernt, dessen Frau und Kind in Sucre leben – er hat mir einiges über die Stadt berichten können und kannte auch mein Hostel, so dass wir zusammen ein Taxi genommen haben und er mich an meinem Hostel abgesetzt hat. Das Wasi Masi (Quechua für “Haus der Freunde) Hostel liegt 2 Blocks vom Hauptplatz in Sucre und ist somit perfekt gelegen, um die Stadt zu Fuß zu erkunden. Es gibt Mehrbettzimmer sowie Doppelzimmer – aufgrund des günstigen Preises habe ich ein Doppelzimmer für mich allein reserviert. Direkt nach der Ankunft habe ich ein einfaches aber leckeres Frühstück bekommen und habe darauf gewartet, dass mein Zimmer fertig wird. Das Zimmer war einfach eingerichtet aber alles Nötige war vorhanden. Ich hatte sogar ein eigenes kleines Badezimmer. Ich habe mich ein wenig frischgemacht und dann bin ich losgezogen, um die Stadt zu erkunden. Meine erste Anlaufstelle war der Plaza 25 de Mayo, der Hauptplatz in der Stadt, der einfach wunderschön ist! Ich habe mich dort stundenlang aufgehalten, die Menschen beobachtet, Postkarten geschrieben und ein Buch gelesen. Das Wetter war auch einfach traumhaft: blauer Himmel und Sonnenschein! Danach war meine nächste Anlaufstelle das Casa de la Libertadt, in dem 1809 die Unabhängigkeitserklärung von Bolivien unterschrieben wurde. Prinzipiell ist es ziemlich klein, so dass man nur ein wenig dort herumlaufen kann. Danach ging es für mich zum Parque Simon Bolivar, einem recht großen Park, in dem Replikas des Eiffelturms und des Arc de Triomphe stehen. Den Grund hierfür konnte ich leider nicht rausfinden. Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, durch die Gassen zu laufen und mir kleine Geschäfte anzuschauen. Abends habe ich mir auf einem Markt Cuñapés gekauft, eine Speziälität aus Bolivien. Kleine Käsebällchen, die man zwischendurch einfach kurz naschen kann. Schon recht früh habe ich mich auf den Rückweg ins Hostel und ins Bett begeben, weil ich von der Busfahrt noch recht müde war.

Am DONNERSTAG habe ich früh im Hostel gefrühstückt und schon alles für meine Abreise am Abend vorbereitet – ich habe gepackt, ausgecheckt und in einem kleinen Geschäft mein Busticket ausgedruckt (ich bin immer wieder überrascht, wie gut man doch mit gebrochenem Spanisch zurechtkommt und sich auch mitunter mit Händen und Füßen verständigen kann). Für den Tag hatte ich viel vor! Ich habe mich erst auf den Weg zum Mirador la Recoleta gemacht, einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen perfekten Blick über Sucre hat. Der Anstieg war ziemlich anstrengend, doch für den Blick hat er sich auf jeden Fall gelohnt! Nachdem ich ein wenig die Aussicht genossen hatte, ging es für mich wieder zurück in die Stadt, wo ich zuerst in das Museo Etnografico gegangen bin. Dort waren vor allem unterschiedlichste Masken ausgestellt, die bei traditionellen bolivianischen Tänzen und Festen getragen werden und jeweils eine tragende Bedeutung haben – teilweise sind sie so wahnsinnig groß, dass ich mich gefragt habe, wie man damit noch seinen Kopf aufrechthalten soll. Leider durfte ich in dem Museum keine Fotos machen, so dass ich euch diese hier leider nicht zeigen kann. Nach dem Museum bin ich zur Iglesia la Merced gegangen, einer Kirche, die ich mir von innen anschauen wollte. Ich hatte das große Glück, dass ich auf den Kirchturm steigen durfte und so noch einmal eine andere und absolut lohnenswerte Sicht auf Sucre hatte. Nach einem Mittagessen und einer Pause auf dem Plaza 25 de Mayo war es für mich leider schon wieder an der Zeit, zurück zum Hostel zu gehen. Dort habe ich mir ein Taxi rufen lassen und bin zum Busterminal gefahren, wo ich in meinen Bus zurück nach La Paz gestiegen bin!

Let’s go to Bolivia’s capital city or the Ciudad Blanca (all buildings in Sucre bloom in a perfect white which is the cause for this nickname)! As already mentioned in my previous post, I set off to explore Bolivia’s constitutional capital city. I started on tuesday night with a 13-hour bus ride from La Paz to Sucre where I arrived on WEDNESDAY morning. During the bus ride I had met a guy from Spain whose wife and little child live in Sucre. Because of this, he was able to explain to me everything that was worth seeing in Sucre. He also knew my hostel so that we decided to take a taxi together. The Wasi Masi (Quechua for “House of friends”) hostel is located to blocks from the main square in Sucre and therefore perfect for exploring the city by foot. There are dorms or private rooms – due to the cheap rates I decided to book a private room for myself. After arriving at the hostel, I was able to enjoy a continental but delicious breakfast and waited for my room to be ready. My room was simply furnished but everything was very tidy and I even had an own small bathroom! I got myself ready and then started off to explore the city. My first destination was the Plaza 25 de Mayo, the main square in Sucre which is just breathtakingly beautiful! I spent several hours there, just walking around, watching the people, writing postcards and reading a book. The weather was perfect: a blue sky and lots and lots of sunshine! My next stop was the Casa de la Libertad, the place where Bolivia’s declaration of independence was signed in 1809. It is rather small so that you can only walk around for a little while. After this I went to the Parque Simon Bolivar which is a big park where you can find replicas of the Eiffel tower and the Arc de Triomphe. I was not able to find out the reason for this. I spent the rest of the day with walking around small alleys and looking at little shops. For dinner I had the delicious Cuñapés, a local speciality. They are little cheeseballs that you can nibble occasionally. I went back to the hostel and to bed rather early since I was still tired from the bus ride earlier that day.

On THURSDAY I took an early breakfast in the hostel and got everything ready for my departure that night. I packed my belongings, checked out of my room and went to a little shop to print my bus ticket for that night (I am still amazed how it is possible to organizing everything with very little Spanish and the help of your hands and feet). I had planned a lot for that day! First I started off to the Mirador La Recolecta, a viewpoint from where you have a beautiful view over the whole city! The ascent was kind of exhausting but the view was definitely worth it! After I enjoyed the breathtaking view, I went back down to the city where I headed for the Museo Etnografico. The main exhibition there consists of masks that are worn during traditional dances and festivities. Some of them where so huge that I was wondering how you can manage to keep up your head while wearing them. Unfortunately I wasn’t allowed to take any pictures so that I cannot show them to you. After the Museo Etnografico I went to the Iglesia la Merced, a church that I wanted to explore from the inside. I was very lucky to be allowed to climb up to the belltower as well from where I had a different and amazing view over the city again. At noon I enjoyed a small lunch and spent some time at the Plaza 25 de Mayo before it was already time to head back to hostel to catch a taxi and go to the busterminal to hop onto my bus back to La Paz!

Plaza 25 de Mayo

Plaza 25 de Mayo

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A cholita taking a break.

A cholita taking a break.

Casa de la Libertad

Casa de la Libertad

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"Eiffel Tower" at Parque Simon Bolivar

“Eiffel Tower” at Parque Simon Bolivar

El Mirador la Recoleta

El Mirador la Recoleta

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The lonesome traveler.

The lonesome traveler.

Iglesia la Merced

Iglesia la Merced

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Exploring the city!

Exploring the city!

La Ciudad Blanca

La Ciudad Blanca

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