La Paz: 25.04.-30.04.14

Nach der langen Fahrt zurück von Sucre bin ich FREITAGmorgen (25.04.14) endlich wieder in La Paz angekommen. Den Vormittag habe ich erstmal im Haus verbracht und habe mich ausgeruht. Nachmittags war ich dann wieder mit Lucia unterwegs. Wir sind durch San Miguel gelaufen, haben uns Galerien angeschaut und die unterschiedlichsten Gebäckwaren ausprobiert – es gibt auch eine deutsche Bäckerei, die authentische deutsche Gebäckwaren verkauft, die auch wirklich gut waren! Teilweise sind die Gebäckwaren aber auch ein wenig abgewandelt, wie zum Beispiel deutsche Berliner, die nicht mit Marmelade sondern mit Dulce de Leche gefüllt sind. Dulce de Leche findet man in Südamerika überall. Ob als Brotaufstrich, in Pralinen oder als Füllung von Gebäck. Es ist eine caramellartige Creme, die durch das Karamellisieren von Zucker und das Hinzufügen von Kondensmilch hergestellt wird. Abends habe ich mit Andrea und einem von Freund von ihr getroffen, um Burger essen zu gehen und danach haben wir noch einen Film geschaut.

SAMSTAG sind wir schon früh aufgestanden! Wir haben uns in San Miguel mit Vari (einer Freundin von Andrea) und Dominique (Varis Schwester) getroffen, um Salteñas frühstücken zu gehen. Salteñas sind eine der Spezialitäten in Bolivien. Es ist eine Art Empanada, der mit Hühnchen, Rind oder Gemüse und einer würzigen Sauce gefüllt ist. Für mich war etwas gewöhnungsbedürftig, die würzigen Teigtaschen schon zum Frühstück zu essen – normalerweise werden sie auch eigentlich als ein zweites Frühstück gegessen. Nach dem Frühstück haben wir ein bisschen geshoppt. Ich wollte ein wenig für mich schauen und hatte auch geplant, viele Mitbringsel für zu Hause mitzubringen, was ich nun erledigen wollte. Mittags waren wir zum Essen bei Andreas Großeltern und dann sind wir wieder nach San Miguel gefahren, um die restlichen Sachen zu besorgen. Zum Abschluss haben wir uns eine Pause bei Vainilla Coffee gegönnt. Ein tolles Café mit einer riesigen Auswahl an Kaffees, Gebäck, Kuchen, Frühstück und auch Sandwiches oder Salaten. Wir haben uns im wahrsten Sinne des Wortes überfressen…ich denke die Bilder sprechen für sich. Abends haben wir uns fix fertiggemacht und sind dann mit einigen Freunden von Andrea feiern gegangen!

SONNTAG war nicht viel geplant. Wir haben ausgeschlafen, im Bett gechillt und weil so tolles Wetter war, kam am Mittag Andreas Familie und wir haben gegrillt. Danach sind wir noch ein bisschen durch die Umgebung gelaufen, sind im Megacenter (das Einkaufszentrum, das fußläufig von Andrea entfernt ist) durch die Geschäfte gelaufen und haben den Abend zu Hause verbracht.

MONTAG habe ich den Vormittag wieder im Haus verbracht und einfach nur gechillt. Mittags habe ich mit Andreas Familie gegessen und mich dann auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Ich bin durch die Calle Sagarnaga gelaufen, in der die Handarbeitsmärkte angesiedelt sind. Dort habe ich noch einige Kleinigkeiten für mich und meine Familie gekauft. Abends habe ich mich mit Andrea und Jose (ein Freund von ihr) getroffen und wir sind abends nur etwas Essen gegangen.

DIENSTAG habe ich am Vormittag wieder nichts unternommen. Nachmittags war ich mit Vicky Rotschuh zum Kaffee verabredet. Sie ist die Mutter eines Mädchens, das auch in Paderborn studiert und die ich einmal kurz dort getroffen habe. Ich bin zu Vicky nach Hause gefahren, wo auch ihr Mann und eine Freundin der Familie waren. Vickys Ehemann ist Deutscher und die Freundin ebenfalls. Vicky selbst unterrichtet in einer deutschen Schule in Bolivien, so dass wir den ganzen Nachmittag Deutsch sprechen konnten, was ich sehr genossen habe. Da mein Spanisch wirklich nicht mehr so gut ist, ist es mir während der Zeit in Bolivien nicht immer leicht gefallen zurechtzukommen, so dass es natürlich eine willkommene Abwechslung war, mal wieder Deutsch zu hören und zu sprechen. Ich hatte wirklich einen tollen Nachmittag dort und habe sofort mit Vicky verabredet, dass sie mich am nächsten Vormittag einmal durch die deutsche Schule führt. Abends hat Andrea mich bei der Familie abgeholt und wir haben nichts Besonderes mehr unternommen.

MITTWOCH bin ich dann am späten Vormittag mit einem Taxi zur deutschen Schule gefahren, wo mich Vicky am Tor abgeholt und ein wenig rumgeführt hat. Diese Art von Schule ist wie eine kleine eigene Welt, ich war ganz überrascht. Die wohlhabenden Familien haben so die Möglichkeit, ihre Kinder vom „wirklichen bolivianischen Leben“ abzuschirmen und ihnen eine bestmögliche Ausbildung zu garantieren. Ich habe mich auch lange mit dem Direktor der Berufsschule auf dem Campus unterhalten, der mir bestätigt hat, dass die Schule und insbesondere eine duale Ausbildung in der Berufsschule ein ideales Sprungbrett für eine internationale Karriere bilden. Nach dem Schulbesuch hat mich Vickys Ehemann abgeholt und wir sind zum German Club gefahren, einem Sport- und Wellnessclub für deutsche Einwohner, der auch wieder einen Rückzugsort aus dem Leben in La Paz bildet. Am Nachmittag hatte Lucia einige Freunde eingeladen und hat für uns Pancakes gemacht – ein sehr lustiger und internationaler Haufen – wir waren 3 Bolivianer, 2 Deutsche und ein Belgier. Abends haben Andrea und ich uns Pizza bestellt und wir sind mit ihrer Freundin Sissy noch etwas trinken gegangen.

After the long bus ride back from Sucre I arrived back to La Paz von FRIDAY morning (25.05.14). I spent the first part of the day in Andrea’s house, unpacking my stuff and chilling out a little. During the afternoon, I walked around San Miguel with Lucia, looking at galleries and enjoying all different kinds of pastries. La Paz even has a German bakery where they sell authentic German pastries. Some of them are modified a little: German Berliner are not filled with jam, they are filled with Dulce de Leche. Dulce de Leche can be found everywhere in South America. Either as bread spread, in truffels or as filling for pastries. It is caramel kind of creme that is made by caramelizing sugar and adding sweetened milk. In the evening I met up with Andrea and a friend of hers and we went for burgers and watched a movie.

On SATURDAY morning we got up early. We met up with Vari (a friend of Andrea’s) and Dominique (Vari’s sister) in San Miguel to have a Salteña breakfast. Salteñas are one of Bolivia’s specialities. They are a kind of empanada which is filled with chicken, beef or vegetables topped with a spicy sauce. Eating them for breakfast was kind of weird for me – they are usually eaten as a second breakfast in the late morning. After breakfast we went for a little shopping spree. I wanted to get some things for myself but also buy gifts for my friends and family back home. At noon we went to have lunch at Andrea’s grandparents’ house and went back to San Miguel after that to continue shopping. For a little treat later we went to Vainilla Coffee which is an awesome café with a huge range of coffees, pastries, cakes, breakfast but also sandwiches and salads. We literally went overboard with what we ordered…I guess the pictures speak for themselves. At night we got ourselves ready and went partying with some of Andrea’s friends!

On SUNDAY we just wanted to take it slow. We slept in and chilled out in bed all morning. Since the weather was so nice outside, we had a barbecue with Andrea’s whole family. In the afternoon we just walked around the neighbourhood a little, went to Megacenter (the shopping mall that is around the corner from Andrea’s house) and just spent the evening at home.

MONDAY was another day where I spent the morning at home and chilled a little. I had lunch at home with Andrea’s family and then went out to go to the Calle Sagarnaga where they sell handicrafts at the local markets. There I bought some little things for myself and also for my family. At night I met up with Andrea and Jose (a friend of hers) and we went to have dinner together.

I also spent TUESDAY morning at home. In the afternoon I had a coffee date with Vicky Rotschuh. She is the mother of a girl that also studies in Paderborn and who I met once. I went to Vicky’s house where I also met her husband and a friend of the family. They were both German and since Vicky teaches German in a local German school, we were able to speak German the whole afternoon which I really enjoyed. Because of the fact that my Spanish really isn’t that good, it was sometimes hard during the trip to communicate with all different people. So it was nice for a change to speak German. I really had an awesome afternoon and arranged with Vicky to meet her at the German school the following morning for her to show me around a little. In the evening I was picked up by Andrea and we just spent the evening at home.

WEDNESDAY in the late morning I grabbed a taxi and went to the German school where Vicky picked me up at the gate and showed me around a little. The school appears like its own little world, I was kind of surprised by that. The school beings its own world gives wealthy parents the opportunity to shield their children from the „real bolivian life“ and ensure the best possible education for them. I also spent some time talking to the principal of the professional school on campus who assured me that the German school and especially the professional school are the ideal stepping stone for an international career. After visiting the school, I also went to the German club which is a sports- and wellnessclub for German citizens – also a retreat from the typical Bolivian life. For the afternoon Lucia had invited some of her friends to have pancakes with us – a fun and international bunch of people. We were 2 Bolivians, 2 Germans and 1 Belgian. At night Andrea and I ordered pizza and went for a drink with her friend Sissy.

German "Berliner" with Dulce de Leche.

German “Berliner” with Dulce de Leche.

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Salteña-Breakfast!

Salteña-Breakfast!

Vainilla Coffee in the afternoon.

Vainilla Coffee in the afternoon.

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Shopping!!

Shopping!!

Ready for a night out!

Ready for a night out!

Mercedes-Benz in Bolivia.

Mercedes-Benz in Bolivia.

Rocky La Paz environment

Rocky La Paz environment

The German school.

The German school.

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The German club.

The German club.

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Chicas!

Chicas!

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