On the way back!

Am MONTAG (05.05.14) mussten wir schon wahnsinnig früh aufstehen, weil ich zum Flughafen musste. Meine Reise sollte von La Paz nach Santa Cruz, von dort aus weiter nach Miami, über den großen Teich nach London und letztendlich nach Amsterdam gehen. Andrea und ihr Vater haben mich zum Flughafen gefahren. Als wir angekommen sind, war die Schlange von American Airlines noch geschlossen, so dass wir ein wenig warten mussten. Dort hat uns eine Mitarbeiterin von American Airlines jedoch schon erzählt, dass mein erster Flieger nach Santa Cruz Verspätung hatte – ganze vier Stunden. Da wurde mir schon klar, dass meine ganze Reise in Gefahr stand, weil ich meine weiteren Anschlüsse nicht bekommen würde. Als wir dann am Schalter waren, hat sich die ganze Situation noch verschlimmert: wir haben die Information bekommen, dass mein Flug entweder 6 Stunden Verspätung haben würde oder vielleicht auch gar nicht fliegt. Ich hatte nun zwei Möglichkeiten – entweder darauf hoffen, einen Platz in einer anderen Airline zu bekommen (auf diese Chance hätte ich aber 2 Stunden warten müssen und hatte keine Garantie, dass dies irgendwie funktioniert) oder mich direkt zu entscheiden, die gleichen Flüge, die ich für montags gebucht hatte, einfach auf dienstags zu verschieben. Ich war in dem Moment total überfordert mit der Situation, so dass ich erstmal zu Hause anrufen musste, um abzuklären, was die bessere Lösung wäre. Ich habe mich dann letztendlich dazu entschieden, die gleichen Flüge für den nächsten Tag zu buchen. In dem Moment war ich einfach ein wenig geschockt – dies hatte gar nichts damit zu tun, dass ich einen Tag länger in Bolivien geblieben bin. Andrea und ihr Vater haben mir auch sofort angeboten, dass ich natürlich einen Tag länger bei ihnen bleiben durfte. Ich brauchte einfach einen Moment, um die Situation zu realisieren. Ich hatte mich schließlich darauf eingestellt, nun eine 27-stündige Reise auf mich zu nehmen, hatte alles gepackt und mich von allen Menschen und von La Paz verabschiedet.

Wir haben uns also wieder auf den Weg zu Andreas Haus gemacht. Die Familie hat sich für die Arbeit fertiggemacht und ich habe mich noch einmal ins Bett gelegt. Gegen Mittag habe ich mich dann auf den Weg nach San Miguel gemacht. Ich hatte morgens am Flughafen einen Gutschein für ein Mittagessen im einem 5 Sterne Hotel, dem Casa Grande Hotel bekommen, den ich nun einlösen wollte. Im Hotel hat man sich wahnsinnig um mich gekümmert und ich hatte das Gefühl, mich quer durch die Speisekarte essen zu können. Und alles war so lecker! Habe noch ein wenig die Atmosphäre dort genossen und habe mich dann mit Andreas Mutter getroffen, weil wir zu American Airlines gehen wollten, um meine Boardkarten für den nächsten Tag abzuholen und alles weitere für meine Abreise zu organisieren. Gegen Abend habe ich mich dann mit Andrea zum Essen getroffen und dann ging das Ritual vom Vorabend wieder los – duschen, packen, sich von allen verabschieden und früh ins Bett.

Als wir am DIENSTAG aufgestanden sind, war ich wahnsinnig aufgeregt, weil ich Angst hatte, das wieder etwas mit meiner Reise nicht nach Plan verlaufen könnte. Die Sorgen waren zum Glück unbgeründet. Ich konnte ohne Probleme einchecken und musste mich dann von Andrea und ihrem Vater verabschieden. Wir waren beide nicht so traurig wie erwartet, weil wir aufgrund der Situation einfach zu angespannt waren. Ich habe mich dann auf den Weg zum Gate gemacht und auf das Boarding gewartet. Der Flug nach Santa Cruz und auch der nach Miami sind ohne Probleme verlaufen. Als wir in Miami gelandet sind, wusste ich, dass ich mich jetzt beeilen musste, damit ich meinen Anschlussflug nach London bekommen konnte. Ich habe mich also bemüht, früh aus dem Flugzeug zu kommen und habe dann möglichst viele Menschen überholt, um so schnell wie möglich an der Schlange für die Einreise in die USA anzukommen. Dort bin ich erst recht schnell weitergekommen, so dass ich frohen Mutes war. Als es jedoch so weit war, sich vor einem einzelnen Immigration Desk anzustellen, wurde die Sache immer schwieriger. Die Reisenden, die vor mir in der Schlange standen, haben bei der Einreise sehr lange gebraucht. Ich hatte sogar einen Mann vor mir, der vergessen hatte, seine Zollerklärung auszufüllen – er musste also wieder zurück, sich die Zollerklärung holen, diese ausfüllen und durfte sich dann zu allem Überfluss wieder vor mich in die Schlange stellen. Als es dann endlich so weit war, dass ich dran war, bin ich zum Schalter gegangen, wo der Beamte so dreist war, mir zu sagen, dass ich bitte in die Schlange zurückgehen sollte, weil er einmal zur Toilette müsste. In aller Seelenruhe nahm er seine Sachen und machte sich auf den Weg. Schreckliche 10 min später kam er zurück und ich durfte endlich nach vorne. Nachdem mir ziemlich unangenehme Fragen gestellt wurden, die nicht wirklich etwas mit meiner Einreise in die USA zu tun hatten, durfte ich ENDLICH weiter. Ich musste nun meinen Koffer vom Band holen, durch den Zoll und den Koffer wieder einchecken. Normalerweise flitzt man einfach mit seinem Koffer in der Hand an den Zollbeamten vorbei und darf weiter. An dem Tag bildete sich aber wieder eine riesig lange Schlange vor den Zollschaltern, so dass ich wieder warten musste. Ich sah meinen Flieger schon vor meinem inneren Auge davonfliegen…mir wurde bewusst, dass ich auch noch gar nicht wusste, zu welchem Gate ich muss. Miami ist ja schließlich ein riesiger Flughafen, in dem man mitunter mit einem Airtrain von einem Terminal zum nächsten fahren muss. Als ich endlich reibungslos durch die Zollkontrolle gekommen war, musste ich weiterflitzen um zur Sicherheits- und Handgepäckkontrolle zu kommen. Als ich dort in der Schlange stand, hatte schon das Boarding begonnen. Also, schnell durch die Kontrolle und weiterrennen. Zum Glück habe ich dann rausgefunden, dass mein Gate im gleichen Terminal lag – ich musste also nur noch schnell laufen und war dann endlich dort! 10 min nach Boardingbeginn stand ich also völlig außer Atem und verschwitzt am Gate und konnte ins Flugzeug steigen. Der Flug war sehr gut, das Flugzeug war sehr neu und für die Economy Class relativ luxuriös. Ich konnte mich also endlich ein bisschen entspannen. Als ich in London angekommen bin, hatte ich mehrere Stunden Aufenthalt, bis es dann weiter nach Amsterdam ging. Bis auf die Tatsache, dass auch dort bis zur letzten Sekunde das Gate nicht feststand, verlief alles ohne Probleme und ich bin endlich in Amsterdam angekommen, so mich Mama und Lothar in Empfang nehmen wollten. Nachdem ich gefühlt wieder quer durch den gesamtem Flughafen laufen musste, habe ich am Gepäckband auf meinen Koffer gewartet. Als hätte ich es geahnt, ist mein Koffer leider nicht angekommen. Ich konnte nicht fassen, dass das nach all den Turbulenzen auch noch passieren musste. Zum Glück habe ich sofort die Information bekommen, dass er nur in London hängengeblieben ist und man ihn mir nachschicken würde. Doch zuerst hieß es für mich Formulare aufüllen und Fragen beantworten. Dann konnte ich endlich endlich endlich in den Ankunftsbereich, wo ich in die Arme meiner Mama gefallen bin – ich war einfach so erschöpft. Zusammen sind wir dann nach Hause gefahren, wo ich dann nach meiner 35-stündigen Reise um 20Uhr angekommen bin.

On MONDAY (May 5th 2014) we had to get up really early since I had to go to the airport. My journey was going from La Paz to Santa Cruz, over Miami and London to Amsterdam. Andrea and her father drove me to the airport. After we arrived, we had to wait at the American Airlines counter because it was still closed. Waiting there, an employee from American Airlines informed us that my first flight was a total of four hours delayed. I started to realize that my whole journey was going to be in danger – I wouldn’t be able to catch all my further connecting flights. When we arrived at the American Airlines counter the situation got worse: we were informed that my flight was either going to be 6 hours late or was going to be cancelled. From now on I had to choices: I could either wait for a different airline to take me (which was not secured…) or I could decide right there and then to change all my flights to the next day. I was totally overwhelmed by the situation. So I called home to figure out with my mum which of the options was the best solution. I decided to change my flights to the next day. I was totally sure about my decision since it was the safest option but I was just shocked by the situation. This didn’t have to do anything with the fact that I had to stay in Bolivia one more day. I was very lucky that Andrea and her father offered right away for me to stay another day in their home. I just needed a moment to figure out the situation for myself. I had mentally prepared myself to start a 27-hour journey, had packed all my stuff and had said my goodbyes to all the people and to La Paz.

So we went back to Andrea’s house. The family got themselves ready for work and I went back to sleep for a little while. At noon I went to San Miguel to have lunch at the Casa Grand Hotel – at the airport I had received a voucher to have lunch there that day. I was perfectly catered and taken care of in the hotel and I had the feeling of being able to eat everything that the menu offered. Everything was so delicious! After lunch I enjoyed the atmosphere in the hotel a little more and met up with Andrea’s mum. We went to the American Airlines office in order to organize everything for the following day and get my boarding passes. At night I met up with Andrea to have dinner and after that the ritual from the day before started again: taking a shower, packing my stuff, saying goodbye to everyone and going to bed early.

When we got up early on TUESDAY I was insanely nervous because I was afraid that something was going to go wrong with my journey again. But luckily my concerns were unfounded. I didn’t have any trouble checking in and then I had to say goodbye to Andrea and her father. We were both not as sad as we had expected since we were so tense because of the whole situation. After leaving the two of them I made my way to the gate and waited for boarding. The flight from La Paz to Santa Cruz went smoothly as well as the one to Miami.

Arriving in Miami I knew that I really had to hurry up in order to catch my flight to London – I had two hours for my transit. I tried to get out of the plane as soon as possible and passed as many people as possible while hurrying to the immigration desks. At first everything went well there and I was positive that I would arrive to my gate in time. But when the small lines formed in front of the immigration desks, the situation started to worsen. All of the people that waited in front of me in the line took a long time at the immigration desk. There was even a man that had forgotten to fill out his customs and border protection slip – he had to go back, get a slip, fill it out and was allowed to go in front of me in the line again. When it was finally me who was next in line, I went to the counter. The officer there told me that I had to go back to the line again because he had to go to the bathroom. He took his stuff and left the counter totally relaxed. Gruesome 10 minutes later he finally came back and I was finally able to do the immigration. After a huge amount of weird questions and another 5 minutes later I ran to the baggage claim to get my luggage and went to check it back in. Normally you just cross a customs desk with your luggage and give the customs slip to an officer. This time it was different: there was another huuuge line in front of the customs desks and I had to wait for minutes and minutes again. In my mind my flight was already leaving without me…right there and then I also realized that I didn’t know my gate yet! Miami has a huge airport where you might have to take an airtrain to get to your gate.

After successfully passing the customs desk, I checked my luggage back in and ran to the security control. While waiting in line there the boarding of my flight had already started. So I tried to get through quickly and started running again. I had luckily already found out that my gate was at least in the same terminal. So I just had to run a little more until I finally made it! Panting and sweating I arrived 10 minutes after boarding had started. But I have to say, the flight that followed this torture was really relaxing and kind of luxurious for coach. So I finally was able to catch my breath and chill out a little. I arrived in London early that wednesday morning and had a few hours until my flight to Amsterdam was about to take off. Expect the fact that my gate was not displayed until the last minute, everything went well with my last and final flight. So I arrived in Amsterdam where mum and Lothar wanted to welcome me. After having to walk through the whole airport until I reached the baggage claim, I waited for my luggage. As if I had foreshadowed it, my suitcase was not there. I couldn’t believe that after everything that had gone wrong with my travels, my luggage was missing. Luckily I immediately got the information that it got stuck in London and American Airlines was going to send it on to my home address. But before that was going to happen I had to fill out a bunch of forms and answer a lot of questions. Having done that I was FINALLY FINALLY FINALLY able to greet my mum and Lothar – I was just so exhausted. We drove home together where we arrived at 8 p.m. after my 35-hour journey.

The Casa Grande Hotel

The Casa Grande Hotel

Foto 2-7.

Dessert!!!

Dessert!!!

Adios mi amiga!!

Adios mi amiga!!

La Paz: 01.05.-04.05.14

Da in Bolivien der 01.05. auch ein Feiertag ist, hatte Andrea am DONNERSTAG natürlich frei. Wir sind aber trotzdem früh aufgestanden, weil wir zu einem Fußballspiel in der German School wollten, wo einige von Andreas Freunden mitgespielt haben. Danach sind wir Empanadas frühstücken gegangen und ich sage euch, das ist das Beste, was ich in Bolivien gegessen habe! Empanadas sind Teigtaschen aus einer Art Blätterteig, die innen mit Käse gefüllt und unglaublich fettig aber so lecker sind. Das Beste ist, wenn man sich dann noch Puderzucker draufstreut – klingt im ersten Moment gewöhnungbedürftig, ist aber einfach super. Den Nachmittag haben wir bei Andrea zu Hause verbracht und am frühen Abend haben Andrea, Lucia und ich bei Vari gekocht. Es gab Nacho-Cake, eine Spezialität aus Mexico, bei der man in einer Auflaufform Hackfleisch, Tomatensauce, Sahne, Guacamole, Nachos und Käse schichtet und das Ganze im Ofen überbacken lässt. Den Rest des Abends haben wir bei Vari gequatscht!

FREITAG hatte ich wieder meinen ganzen Tag mit Lucia verplant. Ich habe mich morgens mit ihr und einigen Freunden von ihr in der Nähe ihrer Uni getroffen und wir sind Api trinken gegangen. Api ist ein warmes Getränk, das aus lilafarbenem Mais gewonnen wird. Ich bin dann mit Lucia in die Uni gegangen und sie hat mich ein wenig rumgeführt. Dann war ich noch mit in einem ihrer Kurse – Physik. Ich habe natürlich gar kein Wort verstanden. Am Nachmittag waren wir mit einigen Freunden von ihr Kaffee trinken und sind ein wenig rumgelaufen. Unter anderem zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man bei Sonnenuntergang einen tollen Blick über La Paz hatte. Abends bin ich dann noch mit Andrea eine Kleinigkeiten im Café Forte Essen gegangen und dann haben wir einen Film geschaut.

Am SAMSTAG sind Andrea und ich im Vainilla Café frühstücken gegangen, haben lange dort gesessen und einfach nur gequatscht. Ich musste dann in San Miguel noch die letzten Mitbringsel besorgen und mittags waren wir bei ihren Großeltern zum Essen. Nachmittags waren wir mit Lucia spazieren und abends sind wir mit Lucia und ihrem Freund bei Factory Burger essen gegangen.

SONNTAG war dann mein letzer Tag in Bolivien. Wir sind noch einmal Empanadas frühstücken gegangen, sind ein wenig durch die Sonne gelaufen und haben uns dann fertiggemacht, weil wir mittags mit Andreas Eltern und ihren Großeltern im Tennisclub verabredet waren. Die gesamte Familie ist dort Mitglied, man kann dort Sport machen oder die Wellnesseinrichtungen genießen. Die Familie hat mich rumgeführt und wir sind unter anderem zum Mittagessen dort geblieben. Nachmittags war ich dann noch mit Andrea auf dem kleinen Markt in Irpavi (das Stadtviertel, in dem Andrea wohnt) und dann habe ich meinen Koffer gepackt. Abends hat Andrea für mich Avocado Sandwiches gemacht und wir sind früh schlafen gegangen, weil wir am nächsten Tag wegen meines frühen Fluges um 3Uhr aufstehen mussten!

Since May 1st is also a holiday in Bolivia, Andrea didn’t have to work on THURSDAY. Anyway, we got up quite early because we wanted to watch a soccer match at the German school where some of Andrea’s friends took part. After the game we went to have a Empanada breakfast. Let me tell you, this is the best thing that I’ve tried in Bolivia! Empanadas are pastries made of a puff paste kind of dough and filled with cheese. They are unbelievably greasy but so delicious! The perfect way to eat them is to put powdered sugar on top. This might sound strange at first but it’s really tasty like that. We spent the afternoon at Andrea’s house and in the early evening Andrea, Lucia and I went to Vari’s house to cook. We made Nacho cake which is a speciality from Mexiko where you layer ground beef, tomato sauce, cream, guacamole, nachos and cheese in a pan and bake it in the oven. We spent the rest of the evening just chatting!

For FRIDAY I had planned the whole day with Lucia. In the morning I met up with her and some friends of hers to go and get Api. Api is a warm beverage made of purple corn. After that Lucia took me to her university to show me the campus and join her in physics class. To be honest, I didn’t understand a single word. In the afternoon we met up with some friends of Lucia’s to have coffee and walk around. Amongst other places we went to a viewpoint from where you had a beautiful view of the sun setting over La Paz. In the evening Andrea and I went to have some pastries at Forte café and watched a movie in bed.

On SATURDAY Andrea and I went to have a big breakfast at Vainilla Café and spent a lot of time chatting and enjoying each others company there. Later on I had to get some more gifts in San Miguel and at noon we went to have lunch at Andrea’s grandparents’ house. In the afternoon we took a walk with Lucia and in the evening we went to have Burgers at Factory with Lucia and her boyfriend.

SUNDAY was my last day in Bolivia. We went to have Empanadas again for breakfast, walked around in the sun and got ourselves ready because we were supposed to met up with Andrea’s parents and her grandparents at the tennis club. The whole family is registered as a member there so that they can do sports or enjoy some wellness. The family took me around the place and we stayed there for lunch. In the afternoon Andrea showed me a little food market in Irpavi (the neighbourhood where she lives) and I had to pack my suitcase. Later that night Andrea made avocado sandwiches for me and we went to bed early – my flight took off really early the next morning so weh ad to get up on 3 a.m.!

Soccer Game at the German school.

Soccer Game at the German school.

Empanadas - THE BEST!

Empanadas – THE BEST!

Preparing Nacho Cake!

Preparing Nacho Cake!

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Lucia and me.

Lucia and me.

La Universidad Catolica Boliviana

La Universidad Catolica Boliviana San Pablo

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El Mirador!

El Mirador!

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Dinner at Forte (Cuñape, Sonso, Empanada)

Dinner at Forte (Cuñape, Sonso, Empanada)

Amigas!

Amigas!

Breakfast at Vainilla!

Breakfast at Vainilla!

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Irpavi market.

Irpavi market.

Hermanas!

Hermanas!

The Mercado house.

The Mercado house.

Lunch at the tennis club.

Lunch at the tennis club.

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The last supper.

The last supper.

La Paz: 25.04.-30.04.14

Nach der langen Fahrt zurück von Sucre bin ich FREITAGmorgen (25.04.14) endlich wieder in La Paz angekommen. Den Vormittag habe ich erstmal im Haus verbracht und habe mich ausgeruht. Nachmittags war ich dann wieder mit Lucia unterwegs. Wir sind durch San Miguel gelaufen, haben uns Galerien angeschaut und die unterschiedlichsten Gebäckwaren ausprobiert – es gibt auch eine deutsche Bäckerei, die authentische deutsche Gebäckwaren verkauft, die auch wirklich gut waren! Teilweise sind die Gebäckwaren aber auch ein wenig abgewandelt, wie zum Beispiel deutsche Berliner, die nicht mit Marmelade sondern mit Dulce de Leche gefüllt sind. Dulce de Leche findet man in Südamerika überall. Ob als Brotaufstrich, in Pralinen oder als Füllung von Gebäck. Es ist eine caramellartige Creme, die durch das Karamellisieren von Zucker und das Hinzufügen von Kondensmilch hergestellt wird. Abends habe ich mit Andrea und einem von Freund von ihr getroffen, um Burger essen zu gehen und danach haben wir noch einen Film geschaut.

SAMSTAG sind wir schon früh aufgestanden! Wir haben uns in San Miguel mit Vari (einer Freundin von Andrea) und Dominique (Varis Schwester) getroffen, um Salteñas frühstücken zu gehen. Salteñas sind eine der Spezialitäten in Bolivien. Es ist eine Art Empanada, der mit Hühnchen, Rind oder Gemüse und einer würzigen Sauce gefüllt ist. Für mich war etwas gewöhnungsbedürftig, die würzigen Teigtaschen schon zum Frühstück zu essen – normalerweise werden sie auch eigentlich als ein zweites Frühstück gegessen. Nach dem Frühstück haben wir ein bisschen geshoppt. Ich wollte ein wenig für mich schauen und hatte auch geplant, viele Mitbringsel für zu Hause mitzubringen, was ich nun erledigen wollte. Mittags waren wir zum Essen bei Andreas Großeltern und dann sind wir wieder nach San Miguel gefahren, um die restlichen Sachen zu besorgen. Zum Abschluss haben wir uns eine Pause bei Vainilla Coffee gegönnt. Ein tolles Café mit einer riesigen Auswahl an Kaffees, Gebäck, Kuchen, Frühstück und auch Sandwiches oder Salaten. Wir haben uns im wahrsten Sinne des Wortes überfressen…ich denke die Bilder sprechen für sich. Abends haben wir uns fix fertiggemacht und sind dann mit einigen Freunden von Andrea feiern gegangen!

SONNTAG war nicht viel geplant. Wir haben ausgeschlafen, im Bett gechillt und weil so tolles Wetter war, kam am Mittag Andreas Familie und wir haben gegrillt. Danach sind wir noch ein bisschen durch die Umgebung gelaufen, sind im Megacenter (das Einkaufszentrum, das fußläufig von Andrea entfernt ist) durch die Geschäfte gelaufen und haben den Abend zu Hause verbracht.

MONTAG habe ich den Vormittag wieder im Haus verbracht und einfach nur gechillt. Mittags habe ich mit Andreas Familie gegessen und mich dann auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Ich bin durch die Calle Sagarnaga gelaufen, in der die Handarbeitsmärkte angesiedelt sind. Dort habe ich noch einige Kleinigkeiten für mich und meine Familie gekauft. Abends habe ich mich mit Andrea und Jose (ein Freund von ihr) getroffen und wir sind abends nur etwas Essen gegangen.

DIENSTAG habe ich am Vormittag wieder nichts unternommen. Nachmittags war ich mit Vicky Rotschuh zum Kaffee verabredet. Sie ist die Mutter eines Mädchens, das auch in Paderborn studiert und die ich einmal kurz dort getroffen habe. Ich bin zu Vicky nach Hause gefahren, wo auch ihr Mann und eine Freundin der Familie waren. Vickys Ehemann ist Deutscher und die Freundin ebenfalls. Vicky selbst unterrichtet in einer deutschen Schule in Bolivien, so dass wir den ganzen Nachmittag Deutsch sprechen konnten, was ich sehr genossen habe. Da mein Spanisch wirklich nicht mehr so gut ist, ist es mir während der Zeit in Bolivien nicht immer leicht gefallen zurechtzukommen, so dass es natürlich eine willkommene Abwechslung war, mal wieder Deutsch zu hören und zu sprechen. Ich hatte wirklich einen tollen Nachmittag dort und habe sofort mit Vicky verabredet, dass sie mich am nächsten Vormittag einmal durch die deutsche Schule führt. Abends hat Andrea mich bei der Familie abgeholt und wir haben nichts Besonderes mehr unternommen.

MITTWOCH bin ich dann am späten Vormittag mit einem Taxi zur deutschen Schule gefahren, wo mich Vicky am Tor abgeholt und ein wenig rumgeführt hat. Diese Art von Schule ist wie eine kleine eigene Welt, ich war ganz überrascht. Die wohlhabenden Familien haben so die Möglichkeit, ihre Kinder vom „wirklichen bolivianischen Leben“ abzuschirmen und ihnen eine bestmögliche Ausbildung zu garantieren. Ich habe mich auch lange mit dem Direktor der Berufsschule auf dem Campus unterhalten, der mir bestätigt hat, dass die Schule und insbesondere eine duale Ausbildung in der Berufsschule ein ideales Sprungbrett für eine internationale Karriere bilden. Nach dem Schulbesuch hat mich Vickys Ehemann abgeholt und wir sind zum German Club gefahren, einem Sport- und Wellnessclub für deutsche Einwohner, der auch wieder einen Rückzugsort aus dem Leben in La Paz bildet. Am Nachmittag hatte Lucia einige Freunde eingeladen und hat für uns Pancakes gemacht – ein sehr lustiger und internationaler Haufen – wir waren 3 Bolivianer, 2 Deutsche und ein Belgier. Abends haben Andrea und ich uns Pizza bestellt und wir sind mit ihrer Freundin Sissy noch etwas trinken gegangen.

After the long bus ride back from Sucre I arrived back to La Paz von FRIDAY morning (25.05.14). I spent the first part of the day in Andrea’s house, unpacking my stuff and chilling out a little. During the afternoon, I walked around San Miguel with Lucia, looking at galleries and enjoying all different kinds of pastries. La Paz even has a German bakery where they sell authentic German pastries. Some of them are modified a little: German Berliner are not filled with jam, they are filled with Dulce de Leche. Dulce de Leche can be found everywhere in South America. Either as bread spread, in truffels or as filling for pastries. It is caramel kind of creme that is made by caramelizing sugar and adding sweetened milk. In the evening I met up with Andrea and a friend of hers and we went for burgers and watched a movie.

On SATURDAY morning we got up early. We met up with Vari (a friend of Andrea’s) and Dominique (Vari’s sister) in San Miguel to have a Salteña breakfast. Salteñas are one of Bolivia’s specialities. They are a kind of empanada which is filled with chicken, beef or vegetables topped with a spicy sauce. Eating them for breakfast was kind of weird for me – they are usually eaten as a second breakfast in the late morning. After breakfast we went for a little shopping spree. I wanted to get some things for myself but also buy gifts for my friends and family back home. At noon we went to have lunch at Andrea’s grandparents’ house and went back to San Miguel after that to continue shopping. For a little treat later we went to Vainilla Coffee which is an awesome café with a huge range of coffees, pastries, cakes, breakfast but also sandwiches and salads. We literally went overboard with what we ordered…I guess the pictures speak for themselves. At night we got ourselves ready and went partying with some of Andrea’s friends!

On SUNDAY we just wanted to take it slow. We slept in and chilled out in bed all morning. Since the weather was so nice outside, we had a barbecue with Andrea’s whole family. In the afternoon we just walked around the neighbourhood a little, went to Megacenter (the shopping mall that is around the corner from Andrea’s house) and just spent the evening at home.

MONDAY was another day where I spent the morning at home and chilled a little. I had lunch at home with Andrea’s family and then went out to go to the Calle Sagarnaga where they sell handicrafts at the local markets. There I bought some little things for myself and also for my family. At night I met up with Andrea and Jose (a friend of hers) and we went to have dinner together.

I also spent TUESDAY morning at home. In the afternoon I had a coffee date with Vicky Rotschuh. She is the mother of a girl that also studies in Paderborn and who I met once. I went to Vicky’s house where I also met her husband and a friend of the family. They were both German and since Vicky teaches German in a local German school, we were able to speak German the whole afternoon which I really enjoyed. Because of the fact that my Spanish really isn’t that good, it was sometimes hard during the trip to communicate with all different people. So it was nice for a change to speak German. I really had an awesome afternoon and arranged with Vicky to meet her at the German school the following morning for her to show me around a little. In the evening I was picked up by Andrea and we just spent the evening at home.

WEDNESDAY in the late morning I grabbed a taxi and went to the German school where Vicky picked me up at the gate and showed me around a little. The school appears like its own little world, I was kind of surprised by that. The school beings its own world gives wealthy parents the opportunity to shield their children from the „real bolivian life“ and ensure the best possible education for them. I also spent some time talking to the principal of the professional school on campus who assured me that the German school and especially the professional school are the ideal stepping stone for an international career. After visiting the school, I also went to the German club which is a sports- and wellnessclub for German citizens – also a retreat from the typical Bolivian life. For the afternoon Lucia had invited some of her friends to have pancakes with us – a fun and international bunch of people. We were 2 Bolivians, 2 Germans and 1 Belgian. At night Andrea and I ordered pizza and went for a drink with her friend Sissy.

German "Berliner" with Dulce de Leche.

German “Berliner” with Dulce de Leche.

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Salteña-Breakfast!

Salteña-Breakfast!

Vainilla Coffee in the afternoon.

Vainilla Coffee in the afternoon.

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Shopping!!

Shopping!!

Ready for a night out!

Ready for a night out!

Mercedes-Benz in Bolivia.

Mercedes-Benz in Bolivia.

Rocky La Paz environment

Rocky La Paz environment

The German school.

The German school.

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The German club.

The German club.

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Chicas!

Chicas!

Sucre: 23.04.-25.04.14

Auf in die Hauptstadt von Bolivien oder auch in die Ciudad Blanca (die weiße Stadt – alle Gebäude in Sucre erstrahlen in einem perfekten weiß, was diesen Beinamen begründet)! Wie im letzten Beitrag schon kurz angerissen, habe ich mich auf den Weg nach Sucre gemacht, die konstitutionelle Hauptstadt von Bolivien. Es ging für mich mit einem Bus am Dienstagabend von La Paz mit einer 13-stündigen Fahrt nach Sucre, wo ich am MITTWOCH morgens angekommen bin. Im Bus hatte ich einen Spanier kennengelernt, dessen Frau und Kind in Sucre leben – er hat mir einiges über die Stadt berichten können und kannte auch mein Hostel, so dass wir zusammen ein Taxi genommen haben und er mich an meinem Hostel abgesetzt hat. Das Wasi Masi (Quechua für “Haus der Freunde) Hostel liegt 2 Blocks vom Hauptplatz in Sucre und ist somit perfekt gelegen, um die Stadt zu Fuß zu erkunden. Es gibt Mehrbettzimmer sowie Doppelzimmer – aufgrund des günstigen Preises habe ich ein Doppelzimmer für mich allein reserviert. Direkt nach der Ankunft habe ich ein einfaches aber leckeres Frühstück bekommen und habe darauf gewartet, dass mein Zimmer fertig wird. Das Zimmer war einfach eingerichtet aber alles Nötige war vorhanden. Ich hatte sogar ein eigenes kleines Badezimmer. Ich habe mich ein wenig frischgemacht und dann bin ich losgezogen, um die Stadt zu erkunden. Meine erste Anlaufstelle war der Plaza 25 de Mayo, der Hauptplatz in der Stadt, der einfach wunderschön ist! Ich habe mich dort stundenlang aufgehalten, die Menschen beobachtet, Postkarten geschrieben und ein Buch gelesen. Das Wetter war auch einfach traumhaft: blauer Himmel und Sonnenschein! Danach war meine nächste Anlaufstelle das Casa de la Libertadt, in dem 1809 die Unabhängigkeitserklärung von Bolivien unterschrieben wurde. Prinzipiell ist es ziemlich klein, so dass man nur ein wenig dort herumlaufen kann. Danach ging es für mich zum Parque Simon Bolivar, einem recht großen Park, in dem Replikas des Eiffelturms und des Arc de Triomphe stehen. Den Grund hierfür konnte ich leider nicht rausfinden. Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, durch die Gassen zu laufen und mir kleine Geschäfte anzuschauen. Abends habe ich mir auf einem Markt Cuñapés gekauft, eine Speziälität aus Bolivien. Kleine Käsebällchen, die man zwischendurch einfach kurz naschen kann. Schon recht früh habe ich mich auf den Rückweg ins Hostel und ins Bett begeben, weil ich von der Busfahrt noch recht müde war.

Am DONNERSTAG habe ich früh im Hostel gefrühstückt und schon alles für meine Abreise am Abend vorbereitet – ich habe gepackt, ausgecheckt und in einem kleinen Geschäft mein Busticket ausgedruckt (ich bin immer wieder überrascht, wie gut man doch mit gebrochenem Spanisch zurechtkommt und sich auch mitunter mit Händen und Füßen verständigen kann). Für den Tag hatte ich viel vor! Ich habe mich erst auf den Weg zum Mirador la Recoleta gemacht, einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen perfekten Blick über Sucre hat. Der Anstieg war ziemlich anstrengend, doch für den Blick hat er sich auf jeden Fall gelohnt! Nachdem ich ein wenig die Aussicht genossen hatte, ging es für mich wieder zurück in die Stadt, wo ich zuerst in das Museo Etnografico gegangen bin. Dort waren vor allem unterschiedlichste Masken ausgestellt, die bei traditionellen bolivianischen Tänzen und Festen getragen werden und jeweils eine tragende Bedeutung haben – teilweise sind sie so wahnsinnig groß, dass ich mich gefragt habe, wie man damit noch seinen Kopf aufrechthalten soll. Leider durfte ich in dem Museum keine Fotos machen, so dass ich euch diese hier leider nicht zeigen kann. Nach dem Museum bin ich zur Iglesia la Merced gegangen, einer Kirche, die ich mir von innen anschauen wollte. Ich hatte das große Glück, dass ich auf den Kirchturm steigen durfte und so noch einmal eine andere und absolut lohnenswerte Sicht auf Sucre hatte. Nach einem Mittagessen und einer Pause auf dem Plaza 25 de Mayo war es für mich leider schon wieder an der Zeit, zurück zum Hostel zu gehen. Dort habe ich mir ein Taxi rufen lassen und bin zum Busterminal gefahren, wo ich in meinen Bus zurück nach La Paz gestiegen bin!

Let’s go to Bolivia’s capital city or the Ciudad Blanca (all buildings in Sucre bloom in a perfect white which is the cause for this nickname)! As already mentioned in my previous post, I set off to explore Bolivia’s constitutional capital city. I started on tuesday night with a 13-hour bus ride from La Paz to Sucre where I arrived on WEDNESDAY morning. During the bus ride I had met a guy from Spain whose wife and little child live in Sucre. Because of this, he was able to explain to me everything that was worth seeing in Sucre. He also knew my hostel so that we decided to take a taxi together. The Wasi Masi (Quechua for “House of friends”) hostel is located to blocks from the main square in Sucre and therefore perfect for exploring the city by foot. There are dorms or private rooms – due to the cheap rates I decided to book a private room for myself. After arriving at the hostel, I was able to enjoy a continental but delicious breakfast and waited for my room to be ready. My room was simply furnished but everything was very tidy and I even had an own small bathroom! I got myself ready and then started off to explore the city. My first destination was the Plaza 25 de Mayo, the main square in Sucre which is just breathtakingly beautiful! I spent several hours there, just walking around, watching the people, writing postcards and reading a book. The weather was perfect: a blue sky and lots and lots of sunshine! My next stop was the Casa de la Libertad, the place where Bolivia’s declaration of independence was signed in 1809. It is rather small so that you can only walk around for a little while. After this I went to the Parque Simon Bolivar which is a big park where you can find replicas of the Eiffel tower and the Arc de Triomphe. I was not able to find out the reason for this. I spent the rest of the day with walking around small alleys and looking at little shops. For dinner I had the delicious Cuñapés, a local speciality. They are little cheeseballs that you can nibble occasionally. I went back to the hostel and to bed rather early since I was still tired from the bus ride earlier that day.

On THURSDAY I took an early breakfast in the hostel and got everything ready for my departure that night. I packed my belongings, checked out of my room and went to a little shop to print my bus ticket for that night (I am still amazed how it is possible to organizing everything with very little Spanish and the help of your hands and feet). I had planned a lot for that day! First I started off to the Mirador La Recolecta, a viewpoint from where you have a beautiful view over the whole city! The ascent was kind of exhausting but the view was definitely worth it! After I enjoyed the breathtaking view, I went back down to the city where I headed for the Museo Etnografico. The main exhibition there consists of masks that are worn during traditional dances and festivities. Some of them where so huge that I was wondering how you can manage to keep up your head while wearing them. Unfortunately I wasn’t allowed to take any pictures so that I cannot show them to you. After the Museo Etnografico I went to the Iglesia la Merced, a church that I wanted to explore from the inside. I was very lucky to be allowed to climb up to the belltower as well from where I had a different and amazing view over the city again. At noon I enjoyed a small lunch and spent some time at the Plaza 25 de Mayo before it was already time to head back to hostel to catch a taxi and go to the busterminal to hop onto my bus back to La Paz!

Plaza 25 de Mayo

Plaza 25 de Mayo

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A cholita taking a break.

A cholita taking a break.

Casa de la Libertad

Casa de la Libertad

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"Eiffel Tower" at Parque Simon Bolivar

“Eiffel Tower” at Parque Simon Bolivar

El Mirador la Recoleta

El Mirador la Recoleta

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The lonesome traveler.

The lonesome traveler.

Iglesia la Merced

Iglesia la Merced

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Exploring the city!

Exploring the city!

La Ciudad Blanca

La Ciudad Blanca

La Paz: 20.04.-22.04.14

Ich glaube man kann sich gar nicht vorstellen, wie froh wir waren, als wir SONNTAG endlich in La Paz angekommen sind. Zwei Tage ohne eine Dusche in einer Gegend, die so viel Staub aufgewirbelt hat, dass wir uns einfach nur furchtbar gefuehlt haben. Bei Andrea zu Hause sind wir dann erstmal unter die Dusche gesprungen und haben uns danach endlich wieder wie Menschen gefuehlt. Andrea und ihre Familie sind mittags zum Essen zu ihren Grosseltern gefahren – es war schliesslich Ostersonntag! Ich bin aber an dem Tag im Bett geblieben, weil es mir nicht so gut ging. Habe gelesen und Serien geschaut. Ich wollte lieber einen Tag opfern, um wieder fit zu werden, als mich laenger nicht gut zu fuehlen. Abends haben Andrea und ich einfach nur gequatscht und unsere Zeit zusammen genossen.

Am MONTAG musste Andrea dann natuerlich wieder arbeiten. Da ich mich immernoch nicht ganz fit gefuehlt habe, bin ich noch im Haus geblieben, habe mich ausgeruht und einen der vielen Blogposts geschrieben! Nachmittags hat mich dann Lucia davon ueberzeugt, mit ihr in die Stadt zu fahren, wir wollten in das Museo del Arte Moderno. Die Ausstellungen waren toll und insbesondere die Architektur des Museums hat mich wahnsinnig beeindruckt. Leider durfte man keine Fotos machen, so dass ich nur schnell ein heimliches Foto mit meinem Handy machen konnte. Nach dem Museum haben Lucia und ich uns einen Kakao geholt, sind durch die Strassen geschlendert und haben uns einige Leckereien beim Baecker geholt. Wer von euch schon “Post von Kathi” verfolgt hat, wird merken, dass ich immer viel uebers Essen schreibe. Doch ganz ehrlich – ich moechte auf Reisen einfach so viele unterschiedliche Dinge probieren, dass ich natuerlich viel davon berichte und es einfach geniesse, alle Gerichte und Leckereien zu probieren. Das gehoert schliesslich auch zum Kennenlernen eines Landes dazu, oder? Am spaeten Nachmittag habe ich mich dann mit Andrea getroffen und wir sind in das Viertel San Miguel gefahren. Dort kann man echt super schoen herumlaufen – ganz anders als in der Innenstadt, in der immer viel Verkehr ist und nur ein grosser Trubel herrscht. Dort muss gerade ich als Touristin auch sehr wachsam sein, wenn ich alleine unterwegs bin. Spaeter am Abend haben Andrea und ich uns mit ihren Freundinnen Adri und Camila getroffen, mit denen wir (natuerlich) Essen gegangen sind. Wir waren bei “Vainilla Coffee” – eine Mischung aus Café und Restaurant. Ich habe ein Sandwich mit Avocado, Salat und Bacon gegessen und dazu einen frischgespressten Saft aus Maracuja, Mango und Orange getrunken. Himmel auf Erden! Dieses Café ist echt eine tolle Entdeckung in La Paz!

DIENSTAG habe ich mich das erste Mal getraut, alleine mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Klingt verrueckt aber das ist hier gar nicht so einfach. Man benutzt hauptsaechlich sogenannte “Trufis”, das sind ganz normale Autos, in die sich bis zu 6 Personen quetschen. Trufis haben eine festgelegte Route, die sie fahren und man kann ein- und aussteigen wo man moechte. Fuer einen Touristen ist das aber gar nicht so einfach, weil man immer genau erkennen muss, wo man gerade ist und dann mit schlechtem Spanisch mit dem Fahrer kommunizieren muss, wo man denn aussteigen moechte. Besonders schwierig wird es, wenn man kein Trufi findet, dass dorthin faehrt, wo man hinmoechte oder zur Rush Hour einfach alle Trufis voll sind.Aber: ich merke nach und nach, dass ich besser werde und mich ganz gut orientieren kann! Vormittags war ich nur in einem Einkaufszentrum unterwegs, das man zu Fuss erreichen kann und habe Lebensmittel eingekauft. Denn am spaeten Nachmittag habe ich mich alleine auf die Reise in die Stadt Sucre gemacht – dazu aber spaeter mehr! Vor dem Mittagessen habe ich mich noch mit Andrea bei ihrer Arbeit in der Banco de Credito getroffen. Auf dem Weg nach Hause ist mir dann aufgefallen, dass ich beim Geld abholen meine Kreditkarte im Automaten vergessen habe. Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, die Karte sperren zu lassen und konnte mein Pech nicht fassen. Aber ich hatte grosses Glueck, dass es in der Bank passiert ist, in der Andrea arbeitet – nach dem Mittagessen habe ich mich mit einem Trufi noch einmal auf den Weg zu Andrea gemacht und konnte dann meine Karte wiederbekommen! Nachtmittags habe ich dann fix meine Sachen fuer Sucre gepackt und bin mit einem Taxi zum Busterminal geduest. Der Bericht ueber Sucre folgt alsbald!

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I bet you cannot imagine how happy we felt when we finally got back to La Paz on SUNDAY. After two days without a shower in a desert-like environment we just felt horrible. So when we arrived at Andrea’s house we just jumped into the shower and finally felt human again. Andrea and her family went to have lunch at her grandparents’ house since it was Easter! I stayed home during that time because I wasn’t feeling very well. So I just spent the day in bed, reading a book and watching series. I really tried to use that day to get better again so that I was able to enjoy the days that were ahead of me. Andrea and I spent the evening chatting and enjoying each other’s company.

On MONDAY Andrea had to work again. Since I still wasn’t feeling very well, I spent the morning at home, trying to get better and writing one of the many blogposts! In the afternoon Lucia convinced me to go to the city to see the Museo del Arte Moderno. The exhibitions were great but especially the architecture of the museum made a big impression on me! Unfortunately you weren’t allowed to take any pictures inside the museum so I just took a quick sneaky one with my cellphone. After spending time at the museum, Lucia and I got ourselves a hot cocoa, strolled around the streets and enjoyed some awesome pastries that we bought in the streets. Those of you who already read “Post von Kathi” might have noticed that I tend to write a lot about food and everything that I am eating while I’m abroad. But to be honest: I just want to try as many things as possible so of course I am going to blog about them. And I just enjoy all the different dishes and pastries that I am trying! I mean, this is also part of getting to know a country, right? In the late afternoon I met up with Andrea and we drove to the little village San Miguel. You can really stroll around the streets there and enjoy the neighborhood. Unlike downtown which is always busy and crowded. Especially I as a female tourist have to be really careful while being alone in the streets of downtown. You just always have to be aware of what’s going on around you. Later that evening Andrea and I met up with two of her friends, Adri and Camila with who we (of course) went out for dinner. We went to “Vainilla Coffee” which is a mixture between a café and a restaurant. I had a sandwich with Avocado, Bacon and lettuce with a juice made of maracuya, mango and orange. Heaven on earth! The café really is a treasure in La Paz!

On TUESDAY I finally felt brave enough to use the public transportation alone for the first time. Sounds hilarious but it really isn’t as easy as you could think here. People here mainly use the so-called “Trufis” which are normal cars where sometimes 6 people try to squeeze in. The Trufis have a fixed route that they are following and you can get on and off wherever you like. For tourists this is definitely not easy at all when you have to try to recognize where you are in order to use your bad (!) Spanish to explain the driver where you want to get off. It gets especially difficult when you just can’t find a Trufi that goes where you want to go or all the Trufis are packed during rush hour. But: with a little practice I recognize more and more that I am getting better and that I have a better orientation around the city! So in the morning I just went to a mall where you can walk to in order to buy some groceries for my trip to the city of Sucre! I will let you know more about this later! Right before lunch I met up with Andrea at her work, at the Banco de Credito. Just on my way back home I realized that I lost my credit card while taking money from the ATM. I was already contemplating to block the card and couldn’t believe my bad luck. But luckily Andrea was able to figure out something since she was working there so that after lunch I hopped into a Trufi again and went to collect my credit card! After that I spent the afternoon packing my belongings for Sucre and took a taxi to the bus terminal. The post on my trip to Sucre will follow as soon as possible!

Museo del Arte Moderno

Museo del Arte Moderno

Dinner at Vainilla Coffee!

Dinner at Vainilla Coffee!